Martin Kirschner Preis 2019

Vorschau

Die agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V.) hat auf ihrer 34. Notfallmedizinischen Jahrestagung im März 2019 zum siebtzehnten Mal den „Martin Kirschner Preis“ vergeben.
Ausgezeichnet wurde eine Arbeit von Andreas Bürger aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie der Klinik am Eichert in Göppingen mit dem Titel „Einfluss der Hilfsfrist auf das Überleben nach plötzlichem Kreislaufstillstand“, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt im August 2018 (Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 541–548). Ausgewertet wurden Daten des Deutschen Reanimationsregisters von 10.853 Patienten für den Zeitraum 01.01.2010 bis 31.12.2016. Dabei konnte gezeigt werden, dass in Rettungsdienstbereichen mit kurzer Hilfsfrist mehr Patienten einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit guter neurologischer Erholung überleben können. Für die Hilfsfrist ließ sich unabhängig von Laienreanimationsmaßnahmen ein signifikanter Einfluss auf die Überlebensraten nachweisen.
Der mit 2.500 Euro dotierte Martin-Kirschner-Preis gilt als einer der renommiertesten notfallmedizinischen Preise in Deutschland und wird alle 2 Jahre für herausragende Original-Arbeiten verliehen, die sich wissenschaftlich mit Fragen der Notfallmedizin in Deutschland auseinandersetzen.

Pressemitteilung als PDF-Datei: 
Veröffentlichungsdatum: 
21. März 2019

Vollständiger Pressetext

Pressetext: 

Die agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V.) hat auf ihrer 34. Notfallmedizinischen Jahrestagung im März 2019 zum siebtzehnten Mal den „Martin Kirschner Preis“ vergeben.
Ausgezeichnet wurde eine Arbeit von Andreas Bürger aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie der Klinik am Eichert in Göppingen mit dem Titel „Einfluss der Hilfsfrist auf das Überleben nach plötzlichem Kreislaufstillstand“, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt im August 2018 (Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 541–548). Ausgewertet wurden Daten des Deutschen Reanimationsregisters von 10.853 Patienten für den Zeitraum 01.01.2010 bis 31.12.2016. Dabei konnte gezeigt werden, dass in Rettungsdienstbereichen mit kurzer Hilfsfrist mehr Patienten einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit guter neurologischer Erholung überleben können. Für die Hilfsfrist ließ sich unabhängig von Laienreanimationsmaßnahmen ein signifikanter Einfluss auf die Überlebensraten nachweisen.
Der mit 2.500 Euro dotierte Martin-Kirschner-Preis gilt als einer der renommiertesten notfallmedizinischen Preise in Deutschland und wird alle 2 Jahre für herausragende Original-Arbeiten verliehen, die sich wissenschaftlich mit Fragen der Notfallmedizin in Deutschland auseinandersetzen.